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Majoran


© Karen Kaspar/Shutterstock.com

Das Küchenkraut bereichert nicht nur den Geschmack, sondern auch die Gesundheit. Es wirkt verdauungsfördernd, lindert Krampfe und Blähungen. Aus diesem Grund werden vor allem schwere, fettige Speisen mit Majoran gewürzt. Zur Unterstützung der Verdauung wird Majoran schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt. Doch das war nicht sein einziges Einsatzgebiet: Vom Kraut versprach man sich auch eine harntreibende Wirkung. Zudem diente die Pflanze als Hustenmittel und Aphrodisiakum. Auch als Mittel gegen Frauenleiden wurde sie beschrieben. Diese Funktion schlägt sich noch heute in der anthroposophischen Medizin nieder. Die europäische Arzneimittelbehörde verzeichnet Majoran als traditionelles Arzneimittel. Es ist demnach für Erwachsene als Teeaufguss bei Verdauungsstörungen geeignet.

Wissenschaftlicher Name: Origanum majorana.

Charakteristik

Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der bis zu 60 cm hohe Strauch trägt kleine, ovale Blätter. Zur Blütezeit von Juli bis September zeigen sich winzige weiße oder rosafarbene Blüten. Sie sind rispenartig zu Blütenköpfchen angeordnet. Majoran ist in der südöstlichen Mittelmeerregion und im Südwesten Asiens heimisch, wird jedoch auch in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel angebaut. Charakteristisch sind sein würziger Geruch und bitterer Geschmack.
 
Medizinisch verwendet werden die getrockneten, zur Blütezeit gesammelten Blätter und Blüten, gelegentlich auch das durch Wasserdampf gewonnene Öl, die frischen, oberirdischen Teile blühender Pflanzen oder die frische und blühende ganze Pflanze. 

Anwendungsbereiche

Innerliche Anwendung: bei Verdauungsstörungen (nur Erwachsene)
Äußerliche Anwendung: Majoransalbe bei Hautreizungen an den Nasenlöchern (ab dem 2. Lebensjahr), zur Mundspülung und als Umschlag (5-Prozent-Aufguss)
Volksmedizin: bei Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen, Migräne, nervösen Kopfschmerzen, Schwindel, Krampfhusten und Schnupfen
Sonstige Verwendung: als Gewürz

Dosierung

Aufguss: 1–2 Teelöffel Droge mit 200–250 ml heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, schluckweise 1–2 Tassen pro Tag trinken
Homöopathie: 5–10 Tropfen oder 1 Tablette oder 5–10 Globuli oder 1 Messerspitze Verreibung 1- bis 3-mal täglich

Risiken und Nebenwirkungen

Risiken der bestimmungsgemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Droge sind nicht bekannt. Majorankraut enthält in niedriger Konzentration Arbutin, einen Vorläufer von Hydrochinon. Da Hydrochinon im Verdacht steht, Krebs zu fördern, sollte Majoran nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Majoransalbe sollte nicht bei Säuglingen zum Einsatz kommen.

Quellen:

Thomas Brendler, Joerg Gruenwald, Christof Jaenicke: Heilpflanzen CD-ROM (Herbal Remedies), 2003 MedPharm

Ulrike Weber-Fina: Phyto-Steckbrief Eisenkraut. In: PTA heute, Nr. 7, April 2017, S. 108–110.


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